Gerade in der Früherkennung von Krebserkrankungen hat die Wissen-schaft bedeutende Fortschritte gemacht. Inzwischen existieren eine Vielzahl von Untersuchungsmethoden, mit denen sich bösartige Zell- und Gewebsveränderungen frühzeitig und sicher erkennen lassen. Nur dann besteht auch eine gute Behandlungs- oder Heilungsaussicht.

Der Früherkennung kommt deshalb gerade bei der Krebserkrankung im urologischen Fachbereich eine entscheidende Bedeutung zu.

Die gesetzliche Krebsvorsorge für Männer ab dem 45. Lebensjahr sieht nur eine normale körperliche Untersuchung vor.


Hiermit ist eine Entdeckungs-Wahrscheinlichkeit von ca. 30% gegeben. Die moderne medizinische Vorsorge beinhaltet jedoch weitere Untersuchungen, wie z.B. Ultraschall-untersuchung der Prostata, der Blase und der Nieren, spezielle Laborwerte wie z.B. Bestimmung des Prostata-spezifischen Antigens (PSA-Wert), die zusammen deutlich mehr Sicherheit bei der Früherkennung geben.

Mit dieser erweiterten Krebsvorsorge kann eine Entdeckungs-Wahrschein-lichkeit von ca. 92% erreicht werden. Falls ein Tumor so entdeckt wird, ist er noch so klein, dass eine gute Heilungschance besteht.